A8: Medikamente an Unfall schuld?

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Bernau - Sie wollte eigentlich an der Bernauer Ausfahrt von der Autobahn abfahren, fuhr dann aber geradeaus gegen das Ausfahrtsschild. Waren Medikamente schuld an dem Unfall?

Eine 54-jährige Hausfrau fuhr mit ihrem Fiat am Dienstag, den 5. April, gegen 17.50 Uhr auf der Autobahn A8 von München in Richtung Salzburg. An der Anschlussstelle Bernau wollte sie die Autobahn verlassen, wechselte jedoch laut Zeugenangaben erst sehr spät auf den Verzögerungsstreifen der Ausfahrt, weshalb sie auch geradeaus weiter in den Grünstreifen und anschließend gegen eine Warnbake und das Ausfahrtsschild fuhr.

Hierbei lösten die Airbags im Fahrzeug aus, so dass sich die Münchnerin mit Prellungen an Brust und Schulter nur leicht verletzte. Sie wurde durch das BRK zur vorsorglichen Untersuchung ins Krankenhaus Prien gebracht. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 1000 Euro, an den Einrichtungen der Autobahnmeisterei von ca. 500 Euro.

Da die Fahrerin stark depressiv ist und deswegen auf dem Weg in eine Klinik war und unter dem Einfluß starker Medikamente stand, musste davon ausgegangen werden, dass sie zum Unfallzeitpunkt nicht fahrtüchtig war. Auf richterliche Anordnung musste sie sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen. Des weiteren wurde durch die Beamten der Verkehrspolizei Traunstein ein Strafverfahren wegen Verkehrsgefährdung eingeleitet.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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