Beamte schnappen Ausländer mit Einreiseverbot

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Piding - Bei einer Polizeikontrolle gingen der Polizei in einem Reisebus zwei Männer ins Netz, die gegen ein unbefristetes Einreisegebot verstoßen hatten.

Auf der A 8 sind Donnerstagnacht, den 25. August ein serbischer und ein mazedonischer Staatsangehöriger im Fahndungsnetz der Bundespolizei hängengeblieben. Beide waren Insassen eines Reisebusses und konnten sich ausweisen. Dass sie ihre Fahrt dennoch auf Höhe Piding beenden mussten, hatten sie dem Polizei-Computer zu verdanken.

Die Überprüfung ihrer Personalien brachte ans Licht, dass sie mit ihrer grenzüberschreitenden Busfahrt jeweils gegen ein unbefristetes Einreiseverbot verstoßen hatten. Der 39-jährige Serbe war bereits vor einigen Jahren wegen eines unerlaubten Aufenthalts aus Deutschland ausgewiesen worden. Die Ausländerbehörde in Frankfurt am Main hatte eine Einreisesperre gegen ihn verhängt. Gegen den 34-jährigen Mazedonier war seitens griechischer Behörden eine Einreiseverweigerung verhängt worden, die für das gesamte Gebiet der Schengener Vertragsstaaten gilt.

Keiner von beiden wollte von den unbefristeten Verboten etwas gewusst haben. Die Freilassinger Bundespolizei zeigte die Herren wegen ihrer unerlaubten Einreisen an. Sie mussten das Land nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen sogleich verlassen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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