Türken mit falschen Pässen unterwegs

Teisendorf - Schon wieder gingen der Bundespolizei zwei Urkundenfälscher ins Netz. Sie versuchten, sich mit gefälschten türkischen Pässen auszuweisen.

Am Dienstag hat die Bundespolizei zwei mutmaßliche Urkundenfälscher ins Gefängnis eingeliefert. Die Türken hatten im Zug von Salzburg nach München versucht, die Beamten mit gefälschten Dokumenten zu täuschen. Auf Höhe Teisendorf wiesen sich die Männer mit türkischen Pässen aus.

Die Fahnder erkannten, dass es sich bei den Papieren um „glatte“ Fälschungen handelte. Schnell war klar, weshalb die beiden mit gefälschten Dokumenten unterwegs waren: Laut Polizeicomputer hatten Ausländerbehörden gegen sie Einreiseverbote verhängt.

Die türkischen Staatsangehörigen wurden jeweils wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise angezeigt. Da die Staatsanwaltschaft aufgrund der klaren Sachlage ein beschleunigtes Verfahren gegen den 55-Jährigen und den 28-Jährigen beantragt hatte, führten Bundespolizisten die Festgenommenen beim Amtsgericht Laufen vor.

Der Haftrichter entschied, dass der Ältere eine Geldstrafe in Höhe von 270 Euro zu zahlen hat. Da er den Betrag nicht aufbringen konnte, musste er ersatzweise für 90 Tage ins Gefängnis. Sein jüngerer Begleiter, der eine Geldstrafe in Höhe von 450 Euro auferlegt bekommt hatte, legte gegen das Urteil Rechtsmittel ein.

Er wartet nun in der Haftanstalt Bad Reichenhall auf seine Verhandlung vor dem Landgericht.

Immer wieder fassen die Fahnder der Bundespolizeiinspektion Rosenheim Personen mit falschen Ausweispapieren im Grenzgebiet. Allein im Monat September stellten sie rund 30 Urkundenfälschungen fest.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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