Kontrolle bei Piding

Mann (49) zum dritten Mal mit fingiertem Visum erwischt

Piding - Nach mehreren Versuchen unerlaubt mit einem Reisebus nach Deutschland einzureisen, wurde ein 49-jähriger Türke angezeigt und zurück nach Österreich geschickt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Die Bundespolizei Freilassing hat am Montag (24. Februar) einen 49-jährigen Türken nach Österreich zurückgewiesen. Er hatte mutmaßlich wiederholt bei seinem Visumantrag falsche Angaben gemacht.


Bundespolizisten kontrollierten den Mann am Sonntagnachmittag (23. Februar) auf der A8 bei Piding in einem Reisebus mit türkischer Zulassung. Er zeigte den Beamten seinen türkischen Reisepass und ein tschechisches Visum. Als die Beamten die Personalien und das Visum des Mannes überprüften, erkannten sie, dass diesem bereits zweimal Visa annulliert worden waren. Ein weiterer Visumantrag war abgelehnt worden. Sein tschechisches Visum war ihm für einen Aufenthalt in Ungarn ausgestellt worden. Die Fahnder befragten ihn daraufhin zu seinem Reiseverlauf. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann vollkommen andere Pläne hatte und weder in noch durch die Tschechische Republik reisen wollte. Ein Visum muss aber grundsätzlich in dem Land beantragt werden, das man bereisen möchte. Da der 49-Jährige das offensichtlich nicht vorhatte, erklärten die Polizisten dessen Visum für ungültig.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den Türken wegen versuchter unerlaubter Einreise und des Verdachts unrichtiger Angaben zur Beschaffung eines Aufenthaltstitels an. Die Beamten schickten ihn am Montag in den frühen Morgenstunden zurück nach Österreich.

Pressemeldung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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