Volltrunkenheit und Blut auf dem Volksfest

Trostberg - Die Polizei hat in der Nacht auf Sonntag beim Volksfest einiges zu tun gehabt. Von Auseinandersetzungen beim Autoscooter bis zu einer blutenden Nase war alles dabei.

Das Trostberger Volksfest verursachte in der Nacht auf Sonntag eine Vielzahl von Einsätzen für die Polizei. Rund um das Fest mussten mehrere Personen aufgrund ihrer Volltrunkenheit zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Auch wurden einige angetrunkene Jugendliche festgestellt, welche allesamt ihren Eltern übergeben wurden.

Gegen 21.30 Uhr kam es beim Autoscooter zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Eine Anzeige wegen Körperverletzung wurde hierbei aufgenommen.

Etwa eine Stunde später wurde eine Streife wegen einer betrunkenen und aggressiven Person wiederum zum Autoscooter gerufen. Bei der Durchsuchung des stark betrunkenen 30-Jährigen konnten zwei Teleskopschlagstöcke aufgefunden werden. Der Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Die Schlagstöcke wurden sichergestellt, die restliche Nacht musste er in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Weitere 30 Minuten danach verlangte ein Mann mit blutender Nase an der Zeltbar nach den Sanitätern und der Polizei. Angeblich wäre ihm von einer anderen Person ins Gesicht geschlagen worden. Noch während seiner Behandlung durch den Rettungsdienst überlegte er es sich offenbar anders. Er verließ unerkannt die Veranstaltung und war nicht mehr auffindbar.

Gegen 01.50 Uhr kam es vor den Augen von zwei vor Ort befindlichen Polizeistreifen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei aneinander geratenen Gruppen von je vier Personen. Die Beamten gingen sofort zwischen die Parteien, welche sich bereits mit Fäusten traktierten. Dabei wurde eine Beamtin durch einen Faustschlag gegen ihren Kopf leicht verletzt. Der Täter konnte festgenommen werden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Trostberg

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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