War ein Rennen am Unfall schuld?

Trostberg - Ein 19-Jähriger ist mit seinem Auto gegen ein Baum geprallt, nachdem er geschnitten wurde. Doch Zeugenaussagen legen nahe, dass er nicht ganz unschuldig war.

Bereits am Sonntag, den 30. März, gegen 19.45 Uhr, ereignete sich auf der B299 Höhe Mussenmühle/Trostberg ein Unfall. Hierbei kam ein aus Richtung Tacherting kommender 19-jähriger Garchinger nach links von der Fahrbahn ab, fuhr einen Hang hinunter und prallte dort gegen einen Baum.

Wie sich herausstellte, wurde der Garchinger von einem zunächst unbekannten Auto nach einem Überholmanöver geschnitten, worauf dieser dann die Kontrolle über sein Auto verlor und von der Fahrbahn abkam. Der Unfallverursacher fuhr in Richtung Trostberg weiter, ohne sich um den Verunglückten zu kümmern. Der Fahrer und seine Beifahrerin blieben glücklicherweise unverletzt.

Zeugen beobachteten Raser

Kurz nach dem Unfall meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei, die mitteilten, dass die beiden am Unfall beteiligten Autos und ein weiteres Auto bereits im Bereich Tacherting durch überhöhte Geschwindigkeit und riskante Überholmanöver auffielen.

Durch mehrere Zeugenaussagen konnte der flüchtige Unfallverursacher, ein 25-jähriger Trostberger, noch am selben Abend ermittelt werden. Diesen erwartet nun eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr.

Aufgrund der geschilderten Fahrmanöver wurden zudem Ermittlungen gegen den 19-jährigen Garchinger und einen befreundeten 22-jährigen Garchinger, welcher das dritte Auto fuhr, eingeleitet.

Wer hat die Fahrweise der drei Autos beobachtet?

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Trostberg Zeugen, die am Sonntag, 30. März, zwischen 19.30 und 19.45 Uhr, auf der Strecke zwischen Tacherting und Trostberg Beobachtungen zur Fahrweise der drei Autos machen konnten, sich unter der Telefonnummer 08621 / 9842-0 zu melden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Trostberg

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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