Gemeinsam im Einsatz gegen Rauschgift

Traunstein/Trostberg – Im Juni gingen die Polizeiinspektionen Traunstein und Trostberg gezielt gegen Rauschgiftkriminalität vor. Zahlreiche Verstöße kamen dabei ans Licht.

Im Zeitraum vom 04. Juni bis zum 17. Juni organisierten die Polizeiinspektionen Traunstein und Trostberg eine gemeinsam durchgeführte Aktion zur Bekämpfung der örtlichen Rauschgiftkriminalität. In beiden Städten waren in gegenseitiger Unterstützung Zivilbeamte unterwegs, um insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei erzielten die Beamten eine Reihe von Aufgriffen. Insgesamt 103 Verstöße kamen in der zweiwöchigen Aktion zur Anzeige. Die überwiegende Zahl (74 Straftaten) betraf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Hierbei wurden überwiegend Cannabis- und Amphetaminprodukte beschlagnahmt. In insgesamt vier Fällen gaben erwachsene Beschuldigte das Rauschgift an Minderjährige weiter, so dass hier ein erhöhter Strafrahmen zur Anwendung kommt. Einen weiteren Schwerpunkt (9 Straftaten) bildeten Verstöße nach dem Waffengesetz sowie Diebstahlsdelikte.

Neben rund 50 Gramm Rauschgift verschiedener Art wurden mehrere Gegenstände, die unter das Waffengesetz fallen, sowie gestohlene Ausweise und EC-Karten sichergestellt. Außerdem entdeckten die Beamten bei einer Durchsuchung 35 kg Kupfer, das vermutlich bei einem im Landkreis ansässigen Entsorger entwendet wurde. Eine Reihe von Nachermittlungen im Fortgang der Aktion brachte zusätzliche wesentliche Erkenntnisse über die örtlichen Szenen, so dass hier in den nächsten Monaten mit weiteren Durchsuchungen und Festnahmen zu rechnen ist.

Die beiden Inspektionsleiter, Polizeirat Rainer Wolf (Polizeiinspektion Traunstein) und Erster Polizeihauptkommissar Martin Hammerl (Polizeiinspektion Trostberg), zeigten sich hocherfreut über die gelungene Aktion. „Trotz der Konzentration auf die Thematik Rauschgift hatten unsere eingesetzten Kollegen den richtigen Riecher und entdeckten noch eine Reihe weiterer Verstöße aus anderen Bereichen des Strafrechts. Dies zeigt uns, dass wir bei der Aus- und Fortbildung im Sinne eines umfassenden Kontrollansatzes absolut auf dem richtigen Weg sind“, so Wolf und Hammerl. Die gewinnbringende und unkomplizierte Zusammenarbeit beider Dienststellen soll auch in der Zukunft für weitere Aktionen fortgeführt werden, da die Kriminalität nicht an örtlichen Grenzen Halt macht. Zudem können auf diesem Weg die knappen Personalresourcen erfolgreich eingesetzt werden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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