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Täuschend echtes Schreiben vom Amtsgericht

Traunstein - Die Kostenforderung sah echt aus - doch der Geschäftsinhaber einer neu gegründeten Firma überwies das Geld nicht an das Amtsgericht, sondern an Betrüger!

Die neu gegründete Firma eines Traunsteiners erhielt schon wenige Tage nach dem Eintrag beim Amtsgericht eine Rechnung, die scheinbar vom Gericht kam und eine Kostenforderung über 373,66 Euro beinhaltete. Im Briefkopf war  neben einer angeblichen Traunsteiner Absender-Adresse der Bundesadler aufgedruckt und der Zahlschein war ebenfalls mit dabei. Der „Rechnungsempfänger" fiel auf die Täuschung herein und überwies den Betrag umgehend. Erst der Steuerberater bemerkte den Schwindel und machte den Firmengründer auf den Betrug aufmerksam.

Das Geld war aber bereits verloren. Aus dem International Bank Account Number-Code des Kontos ist erkennbar, dass das Empfängerkonto in Bulgarien ist.

Bundesweit sind bereits viele gleichgelagerte Fälle bekannt geworden. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen die fiktive Firma "HGBR" aufgenommen und warnt vor einem weiteren Auftreten der Firma. Zahlungen sollten keinesfalls geleistet und empfangene „Rechnungen“ genau gelesen werden. Weiterhin wird gebeten, solche Schreiben zur Anzeige zu bringen.

Pressemitteilung: Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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