Kette ging an Nichte statt an Fundamt

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Die Kette im Wert von mehreren tausend Euro.

Traunstein - Eine Frau (70) hatte eine als "vermisst" gemeldete Kette im Wert von mehreren tausend Euro gefunden. Anstatt sie zum Fundamt zu bringen, verschenke sie das Schmuckstück.

Schon im Januar 2013 verlor eine Traunsteinerin ihre Halskette mit Herzanhänger in der Crailsheimstraße. Die Frau war zu Fuß unterwegs und hatte die Kette wegen eines Arztbesuches kurz abgenommen. Dabei muss das wertvolle Schmuckstück aus der Manteltasche gefallen sein.

Die Kette der Firma Chopard hat einen Wert von mehreren 1000 Euro. Es handelt sich um einen Herzanhänger „Happy Diamonds“, besetzt mit Brillianten an einer glatten Schlaufe und verbunden mit einer Goldkette.

Die Traunsteinerin konnte das persönliche Geschenk im Schnee nicht mehr finden. Mehrere Nachfragen beim Fundamt blieben bis heute erfolglos.

Nun wurde bekannt, dass die Kette offenbar schon im Winter von einer etwa 70-jährigen Frau gefunden worden ist. Diese Frau hat die Kette sogar bei einem Juwelier schätzen lassen. Hier wurde ihr mehrfach gesagt, dass sie den Fund abgeben müsse. Trotz dieses mehrfachen Hinweises kündigte sie an, die Kette ihrer Nichte zur Hochzeit schenken zu wollen.

Die Polizei hat nun ein Vergleichsfoto des Herzanhängers. Abgebildet ist ein Ohrstecker, der dem Anhänger gleicht.

Die Polizei bittet nun um Hinweise auf den Verbleib der Kette.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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