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Jäger dürfen schießen

Freilaufende Hunde eine Gefahr für Wildtiere

Traunreut - Viele Hundehalter kennen das Problem: Man geht nichtsahnend spazieren und plötzlich stürmt der Hund los und hetzt einem Reh oder einem Hasen hinterher. Meist wird es wohl gutgehen und das gehetzte Wild kann unbeschadet fliehen.

Leider gibt es auch immer wieder Fälle, wo sie das Wild erwischen und verletzen oder gar töten. Aber das Wild könnte auch so beunruhigt werden, dass es auf eine Straße läuft und überfahren wird. Besonders in der kalten Jahreszeit könnte eine Hatz dazu führen, dass der Energiehaushalt des Wildes gestört wird und das Tier verendet. Freilaufende Hunde, die sich an Fütterungsstellen herumtreiben, bewirken das Fernbleiben des Wildes von den Fütterungsstellen. Insbesondere wenn sich Hunde an den Hochsitzen herumtreiben, kann für Jäger die Jagdausübung erschwert werden.

Auch in den Wäldern rund um Traunreut werden gelegentlich freilaufende Hunde beobachtet und es wurden auch schon Rehe aufgefunden, die offensichtlich von Hunden angefallen wurden.

Aus rechtlicher Sicht dürfen Hundehalter mit ihrem Tier den Wald betreten. Einen Leinenzwang gibt es zwar in Bayern nicht, aber man sollte immer darauf achten, dass sich der Hund nur so weit entfernt, dass man auf ihn noch einwirken kann. Hunde mit einem ausgeprägten Jagdtrieb sollte man besser an die Leine nehmen. Jäger dürfen auf einen freilaufenden Hund zur Gefahrenabwehr, um das Wild vor Störungen zu schützen, schießen. Eine Störung ist bereits gegeben, wenn ein stöbernder Hund junge Wildtiere aufscheucht oder natürlich wenn er hinter einem Wildtier herhetzt.

Pressemeldung Polizeistation Traunreut

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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