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Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

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Weniger Gewalt in Traunreut

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Traunreut - Über die aktuelle Sicherheitslage in Traunreut ließ sich Anfang August der erste Bürgermeister Franz Parzinger von Polizeichef Johann Bohnert informieren.

Dabei erfreute es Parzinger besonders, als er mit Blick in die Statistik erfuhr, dass die Straftaten in der größten Stadt im Landkreis beständig zurückgehen. Vergleicht man die Entwicklung der letzten zehn Jahre, so ist - abgesehen von einer leichten Steigerung im Jahr 2005 - insgesamt eine rückläufige Tendenz erkennbar. Im Jahr 2002 waren noch 1567 Straftaten in Traunreut zu verzeichnen, während es im Jahr 2011 mit 1089 fast ein Drittel weniger waren.

Für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ist es besonders wichtig, dass auch in dem Bereich Gewaltkriminalität ein Rückgang zu verzeichnen ist. Die Statistik verzeichnet für das Jahr 2011 lediglich dreißig Gewaltdelikte, wie zum Beispiel Körperverletzung. Das ist ein erfreulich geringer Anteil an den 1089 Gesamttaten.

Eine auffällige Steigerung ist lediglich bei den Sachbeschädigungen festzustellen. Dabei spielt sicher eine große Rolle, dass im Stadtgebiet eine Gruppe Graffitisprayer unterwegs war, die ganze Straßenzüge mit ihren Symbolen verunziert hatte. Die Traunreuter Polizei konnte diese jedoch im April ermitteln und inzwischen sind die jungen Leute auch mit den Schadenersatzforderungen der Geschädigten konfrontiert worden.

Dass sich Verbrecher auch längere Zeit nach der Tat nicht in Sicherheit wiegen können, zeigt ein Überfall, der sich 2009 in Weisbrunn ereignet hatte. Damals war ein Pizzabote überfallen worden. Nach intensiver Kleinarbeit kam man heuer im Februar auf die Spur von zwei Verdächtigen, die inzwischen verurteilt worden sind.

Im Verkehrssektor gibt es in Traunreut viel Erfreuliches zu berichten. Im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Städten steht in Traunreut wesentlich mehr Verkehrsraum zur Verfügung. Beengte Straßen fallen somit als Unfallfaktor weg und somit passieren in Traunreut relativ wenige Verkehrsunfälle. Die Kreuzung in Sankt Georgen (B 304/Kreisstraße), auf der sich 2011 sieben Unfälle mit zehn Leichtverletzten ereignet hatten, bleibt der Hauptgefahrenpunkt.

Großes Lob zollte Bohnert für die gute Zusammenarbeit den Rettungsorganisationen wie der Feuerwehr, dem BRK und dem THW.

Als Beispiel erwähnte er den letzten größeren Einsatz - einem Entführungsfall im Juli. Die zahlreichen Fahndungskräfte mussten zunächst einer Kräftesammelstelle zugeführt werden, wo sie auf ihre Aufträge warteten. Diese Sammelstelle wurde bei der Traunreuter Feuerwehr eingerichtet und Kommandant Klepke sorgte dafür, dass die Polizeikräfte reibungslos in ihre zugeteilten Einsatzabschnitte gelangten, was letztendlich auch wesentlich zum Einsatzerfolg beitrug.

Zum Abschluss seines Besuches bedankte sich der Rathauschef bei den Polizisten dafür, dass sie sich für die Sicherheit Traunreuts so engagiert einsetzen und betonte auch, dass es für die kleine Station sehr wünschenswert wäre, zusätzliches Personal zu bekommen.

Aus dem Video-Archiv:

Pressemitteilung Polizeistation Traunreut

Quelle: chiemgau24.de

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