Totengedenken ohne Sicherheitsstörungen

Bad Reichenhall - Das jährliche Totengedenken für die am 8. Mai 1945 bei Karlstein erschossenen Franzosen der Waffen-SS-Division „Charlemagne“ fand am Sonntag in Bad Reichenhall statt und verlief ohne Sicherheitsstörungen.

Die Veranstaltung war dem Versammlungsrecht entsprechend beim zuständigen Landratsamt Berchtesgadener Land angezeigt worden. Aufgrund im Vorfeld durch die Sicherheitsbehörden gewonnener Erkenntnisse war nicht auszuschließen, dass ein größerer Personenkreis aus der „Linken Szene“ ebenfalls die Örtlichkeit aufsuchen würde. Um eine mögliche Konfrontation mit den großteils rechtsorientierten Besuchern der Versammlung zu vermeiden und einen friedlichen Verlauf gewährleisten zu können, wurde der geplante Polizeieinsatz mit gut 100 eingesetzten Kräften angelegt.

Im Rahmen des Gedenktages trafen sich dann am Sonntag ab 14 Uhr am sogenannten Kugelbachparkplatz bei Karlstein etwa 80 Versammlungsteilnehmer am Ort des ehemaligen „Franzosen-Denkmals“. Vor Beginn klärte der verantwortliche Veranstaltungsleiter die Teilnehmer über Beschränkungen des durch das Landratsamtes Berchtesgadener Land erlassenen Veranstaltungsbescheides auf. Die anschließende Versammlungsverlauf gab keinen Anlass zur rechtlichen Beanstandung.

Zu einem Auftreten der linksgerichteten Szene kam es entgegen der behördlichen Einschätzung nicht.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © pa

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