Bitter: Gekaufter Sportwagen existiert nicht

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Tittmoning - Viele Tausend Euro für einen Sportwagen bezahlen und dann erfahren, dass dieser gar nicht existiert: So erging es einem Tittmoninger, der auf einen Betrüger reinfiel.

Ganz offensichtlich einem Betrüger aufgesessen ist ein 40-Jähriger Tittmoninger, der sich einen Traum erfüllen wollte. Ein Sportwagen sollte es sein und schnell gefunden war er auch. Über einen renommierten Internetanbieter hatte der 40-Jährige einen Sportwagen gefunden und sogleich Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen.

Der holländische Anbieter wollte eine Anzahlung über 24.000 Euro an einen deutschen Empfänger. Grundsätzlich stand dem nichts entgegen, weshalb der Tittmoninger überwiesen hatte. Nachdem das Fahrzeug aber nicht geliefert wurde, wurde der 40-Jährige stutzig und ging zur Polizei.

Dort hatte man schnell festgestellt, dass es den Sportwagen so in dieser Form gar nicht gibt und das Geld an einen sogenannten „Finanzagenten“ überwiesen wurde. Ein Finanzagent stellt quasi sein Konto zur Verfügung, nimmt Einzahlungen entgegen und leitet den eingegangen Betrag abzüglich seiner „Provision“ an einen, ihm regelmäßig nicht bekannten, Empfänger weiter. So auch in diesem Fall, der Geldfluss verliert sich momentan in Holland.

Umfangreiche Ermittlungen wurden bereits eingeleitet, der „Finanzagent“ ist bereits bekannt. Ob der Tittmoninger sein Geld jemals wieder sehen wird, ist allerdings fraglich. Den Sportwagen gibt es leider auch nicht.

Pressemeldung Polizeiinspektion Laufen

Rubriklistenbild: © dpa

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