Bundespolizei verhaftet Ungarin und Kroaten:

Verbotene Prostitution und Wohnungseinbruch

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Teisendorf - Zweimal haben gestern die Handschellen geklickt: Die Bundespolizei hat eine Ungarin wegen illegaler Prostitution und einen Kroaten aufgrund eines Haftbefehls festgenommen.

Die Bundespolizei hat am Donnerstag, 13. März im Zug aus Salzburg eine Ungarin und auf der A8 einen Kroaten verhaftet. Gegen beide lag jeweils ein Haftbefehl vor, einer wegen illegaler Prostitution und einer wegen Einbruchsdiebstahls. Inzwischen befinden sie sich „hinter Schloss und Riegel“. In einem Fernreisezug, der zwischen Salzburg und München verkehrt, überprüften Bundespolizisten die Papiere einer ungarischen Staatsangehörigen. Auf Höhe Teisendorf wurde sie von den Beamten festgenommen. Eine kurze Recherche mithilfe des Fahndungscomputers ergab, dass die 25-Jährige im vergangenen Jahr vom Amtsgericht Stuttgart wegen verbotener Prostitution verurteilt worden war. Offenbar hatte die Dame an der Zahlung der im Urteil festgesetzten Geldstrafe in Höhe von rund 2.800 Euro einschließlich Verfahrenskosten bislang kein Interesse. Da sie nach ihrer Verhaftung nicht in der Lage war, die geforderte Summe zu begleichen, musste sie die gerichtlich angeordnete Ersatzhaft antreten. Sie wurde für die Dauer von 90 Tagen in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert.

Wegen Wohnungseinbruchs hatte das Amtsgericht Ulm einen Kroaten bereits 2010 zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt. Nach sieben Monaten wurde der Mann aus Deutschland abgeschoben. Mit seiner Rückkehr sind nun die verbliebenen 30 Tage fällig geworden. Die Fahnder der Bundespolizei zogen den 44-Jährigen, der auf der Autobahn Salzburg – München unterwegs war, nahe der Anschlussstelle Piding aus dem Verkehr. Seine Reststrafe muss der verurteilte Einbrecher in der Bad Reichenhaller Haftanstalt „absitzen“.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Polizeiinspektion Rosenheim

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