Zum Glück gibt es Freunde

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Teisendorf/Freilassing - In einem Zug nach München machten Beamten einen Österreicher ausfindig, der seit über drei Jahren per Haftbefehl gesucht wurde.

Am Wochenende (20. Juli) hat die Bundespolizei im Zug nach München einen seit drei Jahren gesuchten Österreicher festgenommen. Dass er später doch weiterreisen durfte, verdankt der 31-Jährige einem Freund.

Nahe Teisendorf hatten Freilassinger Bundespolizisten im Fernreisezug einen Österreicher kontrolliert. Der 31-Jährige konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, allerdings war mit seiner Kontrolle zunächst die Weiterreise beendet. Mit Hilfe des Fahndungscomputers fanden die Beamten heraus, dass der österreichische Staatsangehörige von der Staatsanwaltschaft Heidelberg seit drei Jahren mit Haftbefehl gesucht wurde.

Wegen falscher Versicherung an Eides statt hatte das Amtsgericht Heidelberg den Österreicher im Jahr 2009 zu einem 60-tägigem Aufenthalt hinter Gittern, ersatzweise Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1.863 Euro verurteilt. Da der Mann bisher weder die Freiheitsstrafe angetreten noch die Geldstrafe bezahlt hatte, war er zur Festnahme ausgeschrieben worden. Dank eines Freundes, der die geforderte Summe nun bei der Polizei in Heidelberg bezahlte, konnte der 31-Jährige schließlich die Bundespolizeidienststelle verlassen und weiterreisen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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