Polizei schnappt Syrer und Kosovaren

Teisendorf - Die Bahnstrecke Salzburg-München war (wieder einmal) eine beliebte Route für illegale Einwanderer. Die Polizei zog nun wieder einige Herrschaften aus dem Verkehr:

Am Montag, 24. März, wurden durch die bayrischen Schleierfahnder im Fernzug aus Graz nach Frankfurt am Main in einem Zugabteil ein alleinreisender syrischer Staatsangehöriger angetroffen. Er wurde gebeten sich auszuweisen. Er könnte nur eine Fahrkarte von Salzburg nach Bielefeld den Beamten aushändigen. Ein gültiges Reisedokument hatte er nicht. Der Syrer sagte aus, dass er zu seinem in Deutschland lebenden Bruder wolle. Dazu stellte der Syrer bei den Polizisten einen Asylantrag. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person an die Anlaufstelle für Asylsuchende in München weitergeleitet.

In einem Nahverkehrszug aus Salzburg wurde eine Familie aus dem Kosovo angetroffen, die ebenfalls keine Reisedokumente bei sich hatte. Sie hatten zwar einen Fahrschein für die Strecke Salzburg-München, aber eine Überprüfung der Personen in Österreich ergab, dass die Familie vor einer Woche ein Asylbegehren in Traiskirchen gestellt hatte. Sie befinden sich zur Zeit im österreichischen Asylverfahren. Bei der polizeilichen Vernehmung gab der Familienvater an, sie wollen in den Bereich Niederbayern, da sie dort Verwandte haben und stellten dazu einen Asylantrag. Die Familie wurde zur weiteren Sachbearbeitung den Kollegen der Bundespolizei in Rosenheim übergeben.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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