Bau- und Umweltausschuss stimmt zu

Neuer Funkmast kommt nach Oberteisendorf

Westlich des Sportplatzes in Oberteisendorf, etwa dort wo jetzt noch einige
 Holzstämme liegen, soll der Funkmast errichtet werden.
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Westlich des Sportplatzes in Oberteisendorf, etwa dort wo jetzt noch einige Holzstämme liegen, soll der Funkmast errichtet werden.

In Oberteisendorf soll ein neuer Funkmast aufgestellt werden.

Teisendorf - Ein neuer Funkmast mit 30 Meter Höhe soll westlich des Oberteisendorfer Sportplatzes, nahe dem Ende der Tartanbahn (Richtung Traunstein) durch die Deutsche Funkturm GmbH im Auftrag der Telekom errichtet werden. Der Bau- und Umweltausschuss hat dafür das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Der neue Mast dient als Antennenträger für Funk, UMTS (Mobilfunkstandard der dritten Generation, abgekürzt 3G), LTE (Mobilfunktechnologie der 4. digitalen Generation, 4G) und Sprachübertragung und soll das umliegende Gebiet versorgen.


Das Grundstück, auf dem der Mast stehen soll, gehört dem Markt Teisendorf und ist zur Zeit an den Sportverein (SV) Oberteisendorf verpachtet. Die Pacht des Betreibers für diese Fläche soll beim SV Oberteisendorf verbleiben, so Bürgermeister Thomas Gasser. Planungsrechtlich befindet sich das Grundstück im Aussenbereich. Gemäß Baugesetzbuch sind dort Vorhaben, die der öffentlichen Versorgung mit Telekommunikation dienen, privilegiert und somit planungsrechtlich zulässig.

Die Maßnahme ist mit dem SV Oberteisendorf abgesprochen. Wie Dritter Bürgermeister Georg Quentin, der an der Ausschusssitzung als Gast teilnahm, mitteilte, wurde der Großteil der Nachbarn von ihm persönlich über das Vorhaben informiert. Die nächstliegende Wohnbebauung ist in der Jahnstrasse, circa zehn Meter und im Weidacherfeld, circa 240 Meter vom Standort des Mastes entfernt. Nachbarunterschriften wurden vom Antragsteller nicht eingeholt.


Laut den gesetzlichen Vorgaben, so Bauamtsleiter Steinbacher, wird deshalb der Genehmigungsbescheid durch das Landratsamt allen Nachbarn zugesendet. Diese können dann innerhalb eines Monates nach Erhalt des Bescheides Widerspruch einlegen. Das Ausschuss hat die Verwaltung beauftragt, die Anwohner der Jahnstrasse und des Weidacherfeldes schriftlich über das Verfahren zu informieren und über ihre Rechte aufzuklären.

kon

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