Elektrodiebe dingfest gemacht

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Bad Reichenhall - Bei einer Verkehrskontrolle haben Beamte der Bundespolizei drei Elektrodiebe dingfest gemacht. Wie die Diebe an die brandneue Elektroware gekommen sind:

Nachforschungen der Bundespolizei in Bad Reichenhall haben am Donnerstag, 23. Februar, ergeben, dass der Angestellte eines Salzburger Versandhauses Waren im Gesamtwert von 7.500 Euro unterschlagen hatte. Ausgangspunkt der polizeilichen Ermittlungen war eine Kontrolle auf der A8 Mitte der Woche.

Fahnder der Bundespolizei überprüften die drei Insassen eines Fahrzeugs mit polnischer Zulassung auf der Autobahn von Salzburg in Richtung München nahe der Anschlussstelle Anger. Zwar waren die polnischen und österreichischen Papiere in Ordnung, allerdings wurden die Beamten angesichts der zahlreichen originalverpackten Geräte im Wagen stutzig. Es handelte sich um zwei PCs, vier Laptops und ein Navigationsradio. Der österreichische Fahrzeugführer erklärte, dass er die Waren von dem Versandhaus erworben habe, in dem er auch beschäftigt sei. Da er sich im Verlauf der Befragung aber in immer größere Widersprüche verstrickte, stellten die Bundespolizisten die Waren vorsorglich sicher. Einen Nachweis für den Kauf erbrachte der 20-Jährige allerdings auch am darauffolgenden Tag nicht.

Schließlich kam die Bundespolizei dem jungen Mann durch einen Anruf bei der Versandfirma auf die Schliche. Wie der Arbeitgeber des Österreichers bestätigte, hat es den vorgegebenen Verkauf der sieben Geräte an den Angestellten nicht gegeben. Offenbar wurden diese noch vor dem Einpflegen in den aktuellen Lagerbestand, abgegriffen, so dass ihr Fehlen zunächst nicht bemerkt werden konnte.

Inwiefern diese kriminelle Masche dann zur Hehlerei genutzt wurde ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei in Traunstein sowie der Strafverfolgungsbehörden in Salzburg.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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