Täuschungsmanöver schlägt fehl

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Piding/Laufen - Ein Mann von der Elfenbeinküste hat versucht die Bundespolizei mit einem falschen Ausweis zu täuschen. Dies schlug allerdings fehl.

Am Donnerstag (3. November) hat sich das Amtsgericht in Laufen mit dem Fall eines Mannes von der Elfenbeinküste beschäftigt. Der Afrikaner hatte wenige Tage zuvor auf der A 8 versucht, Beamte bei der Ausweiskontrolle zu täuschen. Die Bundespolizisten gingen ihm allerdings nicht auf den Leim.

Zivilfahnder zogen auf Höhe Piding ein Fahrzeug mit französischer Zulassung aus dem Verkehr. Beide Insassen wiesen sich mit gültigen französischen Papieren aus. Obwohl die Pässe echt waren, fand die Reise für den Beifahrer ein unvermitteltes Ende. Die Bundespolizisten bemerkten beim Blick auf die vorgelegten Dokumente, dass die Person auf dem Passbild nicht mit dem Kontrollierten übereinstimmte.

Wenig später gestand der 33-jährige ein, dass er die Beamten mit dem fremden Pass hinters Licht führen wollte, um sich eine Reise quer durch Europa bis nach Serbien zu ermöglichen. Er wurde wegen der missbräuchlichen Verwendung des Ausweises sowie der illegalen Einreise festgenommen und angezeigt.

Die von der Traunsteiner Staatsanwaltschaft als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren angesetzten 2000 Euro konnte er bislang nur zum Teil aufbringen. Inzwischen machte er mit der Justizvollzugsanstalt in Bad Reichenhall Bekanntschaft, denn das Amtsgericht Laufen ordnete die Untersuchungshaft an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser