Projekt "Kinder befragen Raser"

Kinder stoppen Autofahrer am Tachertinger Bahnhof

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Tacherting - Da hat sich die Klassenleitung Romina Bachmann etwas Besonderes überlegt. In Zusammenarbeit mit der Polizei lernten die Kinder spielerisch, weshalb der Straßenverkehr gefährlich sein kann.

"Kinder befragen Raser" war das Motto der Klasse 4a mit ihrer Klassenleitung Romina Bachmann am Donnerstag, den 13. September. Pünktlich um 8 Uhr startete das Projekt mit einer kurzen Einführung im Klassenzimmer durch Herrn Doppelberger und Herrn Feigt von der Polizeidienststelle Trostberg. 

Danach ging es gleich gemeinsam in die neue Tempo-30-Zone am Tachertinger Bahnhof, um die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autofahrer mit einem Laserhandmessgerät zu ermitteln. Überschritt ein Fahrer die vorgegebenen 30 Kilometer pro Stunde, so wurde er von den Schülern mit einer Kelle und der Hilfe der Polizisten angehalten. 


Auch positive Reaktionen bei den Autofahrern

"Führerschein und Fahrzeugschein bitte", lautete die erste Anweisung der Kinder an den Fahrer. Nach der Kontrolle der Dokumente erklärten sie dem Fahrzeugführer sein Fehlverhalten und stellten ihm mehrere Fragen, wie zum Beispiel: "Warum messen wir genau hier die Geschwindigkeit?", "Warum sollten Sie hier langsamer fahren?" oder auch "Was können Sie als Autofahrer tun, um uns Schulkinder vor Unfällen zu schützen?". Bereitwillig beantworteten die Lenker die Fragen

Zum Abschluss als kleine Strafe ließen die Kinder die zu schnellen Fahrer noch in eine Zitrone beißen. Alle angehaltenen Autofahrer zeigten sich äußerst verständnisvoll und angetan von der "tollen Aktion zum Wohl unserer Kinder". Zudem wurden auch Autofahrer wegen ihres positiven Verhaltensmit einem Tempo von maximal 30 km/h im Straßenverkehr heraus gewunken und mit einem Küsschen in Form von Schokolade belohnt. 

Die Schüler der 4a waren durchweg begeistert von der Präventivsaktion und werden nun noch besser auf sich im Straßenverkehr achten, da sie gemerkt haben, dass es doch viele Autofahrer gibt, die es eilig haben.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Trostberg

Quelle: chiemgau24.de

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