Suchaktion am Waginger See

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Waging am See - Nachdem ein im Wasser treibendes Surfbrett gemeldet wurde, lief am Mittwochabend eine groß angelegte Suchaktion am Waginger See an. Gefunden wurde allerdings niemand. **Erstmeldung mit Bildern**

Ein aufmerksamer Badegast hatte der Einsatzzentrale in Rosenheim am Mittwoch gegen 18.30 Uhr mitgeteilt, dass in der Nähe des Strandkurhauses am Ufer des Waginger Sees Bekleidungsstücke aufgefunden wurden, zudem war ein auf dem See treibendes herrenloses Surfbrett festgestellt worden. Zu alle Unglück kam noch hinzu, dass genau ab dieser Zeit Sturmwarnung für den Waginger-/Tachinger See ausgelöst war.

Da man zunächst von einem möglichen Bade- oder Sportunfall ausging, wurden Einsatzkräfte der FW Waging, der Wasserwachten Waging, Tettenhausen, Kühnhausen, Tengling, Taching, der DLRG Traunstein und Truchtlaching, sowie der Rettungshubschrauber Christoph, das BRK und die Polizei Laufen alarmiert. Die Einsatzkräfte hatten den Badesee einschließlich seiner Uferbereiche abgesucht.

Eine parallel zu diesen Maßnahmen durchgeführte Überprüfung der aufgefundenen Gegenstände und die Befragung anwesender Personen ergab schließlich, dass es sich nicht um mehrere im See treibende Bekleidungsstücke, sondern nur um ein bereits seit dem Vortag in Ufernähe abgestelltes Paar Schuhe gehandelt hatte. Der Besitzer konnte jedoch nicht ermittelt werden. Bei dem aufgefundenen Surfbrett konnte aufgrund desolaten Zustandes ebenfalls davon ausgegangen werden, dass es sich vermutlich seit längerer Zeit im Wasser befand und in keinerlei Zusammenhang mit den aufgefundenen Schuhen stand.

Nachdem auch die Suchaktion zu keinen weiteren Erkenntnissen führte, konnte man die Maßnahme guten Gewissens abbrechen.

Ein besonderer Dank gilt dem aufmerksamen Badegast, der nach seinen Beobachtungen ohne lange zu fackeln, die Polizei und die Rettungskräfte alarmierte – es hätte ja ein Ernstfall sein können.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Laufen

Quelle: chiemgau24.de

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