Erst Zug verpasst, dann in Radarfalle getappt

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Staudach-Egerndach - Die Polizei führte am Dienstag eine Geschwindigkeitsmessung durch. Ein rasender Fußballfan war um knapp 70 km/h zu schnell unterwegs - und hatte eine Erklärung.

Am Dienstag, den 24. September, führten Beamte des Einsatzzuges Traunstein in der Zeit von 11 bis 14 Uhr Geschwindigkeitsmessungen auf der Kreisstraße TS5 in Richtung Staudach-Egerndach durch. In diesem Bereich ist die Geschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt.

Insgesamt mussten neun Kraftfahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet werden. Sieben von ihnen kamen mit einem Verwarngeld davon.

Zwei Fahrzeuglenker mussten allerdings angezeigt werden. Der Schnellste wurde mit 138 km/h gemessen! Als Begründung nannte der Fahrer einen verpassten Zug, welcher ihn zum Fußballpokalspiel nach München bringen sollte. Er gab den Beamten gegenüber an, so den fahrenden Zug wieder einholen zu wollen.

Den Mann erwartet nun ein Bußgeld über mehrere hundert Euro, vier Punkten in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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