330 Stangen Schmuggelzigaretten

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Das Ergebnis nach stundenlanger Durchsuchung - rund 66.000 Schmuggel- Zigaretten!

Bad Reichenhall/Piding - Nicht alltäglich war für die Fahndung Traunstein die Sicherstellung von etwas mehr als 330 Stangen ukrainischer, unversteuerter Zigaretten, die ein 36-Jähriger in seinem "Spezialfahrzeug" verbaut hatte.

Nahezu alle Hohlräume waren mit Glimmstengel bestückt. Die weitere Sachbearbeitung wurde zuständigkeitshalber durch die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamtes Rosenheim und dem Zollfahndungsamt München übernommen. Der geschätzte Steuerschaden beträgt rund 10.000 Euro.

Ein Steuerstrafverfahren wegen gewerbsmäßigen Zigarettenschmuggel droht einem Russen, den die Schleierfahnder am Dienstagabend mit seinem präparierten Mercedes Benz, eine ältere S-Klasse mit russischen Kennzeichen, auf der Autobahn an der Anschlussstelle Piding in Fahrtrichtung München aus dem Verkehr gezogen hatten.

Daimler Benz als Schmuggelfahrzeug präpariert - Eines der zahlreichen Spezialumbauten (Heckansicht bzw. –stoßstange) mit Schmuggelzigaretten

Nicht zuletzt aufgrund des verdächtigen Verhaltens des Alleinfahrers entschlossen sich die Beamten zu einer gründlichen Kontrolle des Pkw. Nach einer „Komplettinventur“ kamen dabei sage und schreibe 66.000 Schmuggelzigaretten zum Vorschein.

Bereits am vergangenen Samstagmorgen nahm eine Streifenbesatzung der PI Fahndung einen gesuchten Polen fest, der sich mit zwei mitreisenden Landsleuten auf der Durchreise auf dem sogenannten „Kleinen deutschen Eck“ befand. Im Bereich von Bad Reichenhall wurde das polnische Fahrzeug gestoppt und der Haftbefehl sowie das Einreiseverbot festgestellt. Nach Anzeigenaufnahme und Vorführung beim Haftrichter wurde er im Anschluss in die Haftanstalt eingeliefert. Sowohl der Rumäne als auch der Mazedonier wurden im Rahmen von Routinekontrollen auf der Autobahn bei Piding kontrolliert.

Nach massiven Anstrengungen und einigen Telefonaten konnte der 28-Jährige schließlich die geforderte Summe aufbringen und bar bezahlen. Bei dem Mazedonier gestaltete sich die Lage etwas anders. Laut Haftbefehl wird der Mann in Griechenland wegen zahlreicher Eigentumsdelikte, darunter auch Raubstraftaten, gesucht. Die Beute - vorwiegend Bargeld, Schmuck und Juwelen - die er und seine Mittäter dabei in den 90er Jahren machten, geht in die Millionen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

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