Frontalcrash mit Lkw knapp verhindert

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Anger - Da war ein sehr guter Schutzengel mit an Bord! Um Haaresbreite konnte ein Autofahrer bei Anger einen Frontalzusammenstoß mit einem Lkw verhindern.

Großes Glück hatte am vergangenen Freitag, 10.05.2013, ein 43-jähriger Österreicher, als er mit seinem Pkw die Staatstraße 2103 in Richtung Anger befuhr. Gegen 20  Uhr kam ihm in einer links Kurve ein Sattelzug entgegen. Als er diesen wahrnahm, bemerkte er, dass der Fahrer massiv mit der Kontrolle des Sattelzugs kämpfte.

Der 56-jährige litauische Kraftfahrer war aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen. Um wieder komplett auf die Straße zu gelangen, riss er das Lenkrad nach links, was zur Folge hatte, dass er direkt auf den Pkw zufuhr!

Im späteren Gespräch mit den Beamten des Einsatzzuges Traunstein gab der sichtlich geschockte Autofahrer zu Protokoll, dass er nur noch geistesgegenwärtig seinen Pkw nach rechts steuerte, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Wie durch ein Wunder entstanden lediglich Lackschäden an den Fahrzeugen.

Der Lkw-Fahrer setzte übrigens, weniger geschockt von dem Vorkommnis, seine Fahrt unvermittelt fort. Er konnte erst einige Kilometer nach der Unfallstelle von dem 43-Jährigen Österreicher zum Anhalten bewegt werden.

Gegenüber den Beamten äußerte der Litauer, dass er ein Anhalten für nicht notwendig erachtet hatte. Es seien doch schließlich „nur Kratzer“ entstanden.

Der uneinsichtige Lkw-Lenker wurde an Ort und Stelle wegen des Verdachts eines Vergehens des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort angezeigt. Zudem musste der Mann eine Sicherheit von mehreren hundert Euro hinterlegen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd, Operative Ergänzungsdienste

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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