Spritztour mit Mamis Auto endet bei Feuerwehr

Wals/Marktschellenberg - Ein 16-Jähriger Salzburger unternahm mit vier Freunden eine Spritztour mit Mamas neuem Audi. Die Polizei kontrollierte ihn und er floh über die Grenze - vergeblich.

Eine österreichische Zivilstreife der Polizei aus Wals wollte am Mittwochvormittag, 31. Mai, einen schwarzen Audi im Bereich Wals kontrollieren, da an diesem vorne kein Kennzeichen angebracht und das Fahrzeug mit fünf jungen Burschen besetzt war.

Der Fahrer des Audi missachtete jedoch die Anhaltezeichen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei, die sofort die Verfolgung aufnahm. Während der Flucht reiste der Pkw über den ehemaligen Grenzübergang Hangendenstein in Deutschland ein, weshalb die österreichische Polizei weiter folgte und die Polizei in Berchtesgaden verständigte.

Als die Streife der Polizeiinspektion Berchtesgaden in Marktschellenberg eintraf, war das flüchtende Fahrzeug bereits durch die österreichischen Kollegen im Bereich des Feuerwehrhauses gestellt. Am Fahrersitz befand sich ein 16-jähriger Salzburger, der mit seinen vier Freunden im Alter zwischen 13 und 16 Jahren eine Spritztour mit Mamas erst kürzlich gekauften Audi unternahm.

Den Angaben der österreichischen Kollegen zufolge verhielt sich der Fahrer des Audis während der Flucht sehr verkehrsgefährdend, da er rücksichtslos überholte und innerorts mit an die 100 km/h unterwegs war. Wie weiter festgestellt wurde, bestand für den Pkw weder eine Zulassung, noch eine Versicherung.

Der 16-jährige Fahrer des Audi muss sich nun in Österreich und auch in Deutschland wegen mehrerer Delikte, wie zum Beispiel Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung, Kennzeichenmissbrauch und weiterem verantworten. Als Besitzerin des Fahrzeuges wird auch die Mutter des jugendlichen Fahrers zur Verantwortung gezogen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Rubriklistenbild: © dpa

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