Polizei stoppt Österreicher bei Siegsdorf

Auto "ausgeliehen" aber nicht mehr zurückgegeben

Siegsdorf - Ein Österreicher bekam von einer Werkstatt einen Leihwagen als Ersatz für ein zu reparierendes Auto. Er gab ihn allerdings auch nach Erhalt des reparierten Autos nicht zurück. Jetzt wurde er auf der A8 gestoppt.

Eine böse Überraschung erlebte ein Trio aus Österreich am Samstagnachmittag anlässlich einer Kontrolle durch Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein auf der A8 bei Siegsdorf. 

Das Fahrzeug war seit einigen Tagen von den österreichischen Behörden in der Fahndungsdatei zur Sicherstellung eingestellt. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der 36-jährige Österreicher vor mehr als drei Wochen im Burgenland den Wagen seiner Freundin in einer Autowerkstätte zur Reparatur abgegeben und ersatzweise ein Leihfahrzeug erhalten

Das reparierte Auto hatte er längst wieder abgeholt, den geliehen Wagen jedoch unter einem Vorwand bislang nicht zurückgegeben. Laut Anzeige des Werkstattinhabers habe er auf Nachfragen und Aufforderungen nicht mehr reagiert. Stattdessen wurde das Fahrzeug weitergenutzt und sogar an einen Bekannten in Ungarn weitergegeben

Das Auto wurde durch die Fahnder sichergestellt und wird voraussichtlich die nächsten Tage an den Besitzer im Burgenland herausgegeben. Die Beteiligten erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht auf Unterschlagung. Die Weiterreise konnte mit einem Taxi angetreten werden.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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