Freilassing: 13,6% weniger Straftaten!

Freilassing - Weniger Arbeit für die Polizeiinspektion Freilassing: Im Jahr 2010 gingen Delikte und Unfälle stark zurück und auch die Fallaufklärungsquote stieg deutlich!

Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Freilassing werden zirka 40.000 Einwohner polizeilich betreut. Zum Zuständigkeitsbereich der Freilassinger Polizei gehören die Stadt Freilassing, die Gemeinden Ainring, Saaldorf-Surheim und der Markt Teisendorf.

Kriminalstatistik 2010

Die Sicherheitslage im Dienstbereich der Polizeiinspektion Freilassing für das Jahr 2010 wird insgesamt als sehr gut bewertet.

Die bekannt gewordenen Delikte sind nach einem geringen Anstieg im Jahr 2009 erfreulicherweise deutlich um 13,6 Prozent auf 2.202 registrierte Straftaten gesunken. Dies ist der niedrigste Stand seit dem Jahr 1999. In nahezu allen Deliktsbereichen gingen die Fallzahlen zurück. Die Bürger im Dienstbereich der Polizeiinspektion Freilassing können sich zu Recht sicher fühlen.

Aufklärungsquote

Von den 2.202 Straftaten, die 2010 im Dienstbereich der Polizeiinspektion Freilassing bekannt wurden, konnten 69,3 Prozent der Fälle aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote liegt damit weit über dem bundesdeutschen Schnitt.

Ausgewählte Deliktsbereiche

Rohheitsdelikte
Darunter fallen Nötigung, Bedrohung, Raub und gefährliche sowie schwere Körperverletzung. Im Dienstbereich der Polizei Freilassing wurden 229 entsprechende Delikte im Jahr 2010 registriert.

Diebstahlskriminalität
2010 wurden im Dienstbereich 592 Diebstahlsdelikte von der Polizei bearbeitet (226 Fälle weniger als im Vorjahr).

Vermögens- und Fälschungsdelikte
Unter die Vermögens- und Fälschungsdelikte fallen Straftaten, wie z.B. Betrugsdelikte aller Art, Unterschlagungen, Urkundenfälschungen, Geld- und Wertzeichenfälschungen. Hier sank die Zahl der Delikte im Jahr 2010 um 87 Fälle auf 387. Jedes fünfte Betrugsdelikt wurde mittels Internet begangen.

Tatverdächtigenstruktur
Von den 1.326 ermittelten Tatverdächtigen waren insgesamt 324 Personen jünger als 21 Jahre. Darunter befanden sich 40 Kinder und 284 Jugendliche und Heranwachsende. Auf Präventionsarbeit speziell bei diesen Altersgruppen wurde und wird von der Polizeiinspektion Freilassing großer Wert gelegt.

Kriminalprävention

Für den Jugend- und Präventionsbeamten der Polizeiinspektion Freilassing lagen die Schwerpunkte im Rahmen der verhaltensorientierten Prävention auch im Jahr 2010 bei den Themen Gewalt, Sucht, Eigentum, sowie bei den Gefahren im Zusammenhang mit den modernen Medien. Es wurden zahlreiche Vorträge an Schulen und Informationsveranstaltungen bei verschiedenen Zielgruppen druchgeführt. Zum heutigen Stand wurden alle siebten Klassen im Dienstbereich jeweils mit dem zweitägigigen Polizeikurs „Zammgrauft“ beschult. Zudem wurde mit dem Programm „Sauba bleim“ Präventionsarbeit zum Thema Sucht geleistet. Für weitere Informationen rund um Prävention, insbesondere auch für Eltern, wird auf die Internetseite der Bayerischen Polizei (www.polizei.bayern.de) unter der Rubrik „Schützen und Vorbeugen“ hingewiesen.

Verkehrsunfälle

Im Bereich der Verkehrsunfälle war nach einem Anstieg im Jahr 2009 wieder eine Senkung auf 796 Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Mit 228 verletzten Verkehrsteilnehmern wurde der niedrigste Stand seit dem Jahr 2000 erreicht. Allerdings gab es leider mehr Verkehrstote zu beklagen. Acht Menschen verloren 2010 im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen im Dienstbereich ihr Leben.

Bedauerlicherweise zählen zu den Unfallursachen mit den schwersten Folgen noch immer Alkohol und nicht angepasste Geschwindigkeit. Von daher möchten wir an dieser Stelle dringend appellieren, auf den Konsum von Alkohol vor Fahrtantritt zu verzichten, sowie stets auf eine angepasste Geschwindigkeit zu achten.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © dpa

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