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Polizei stoppt Schleuser auf A8 bei Piding

Italiener will sich "etwas dazu verdienen" - Festnahme!

Piding - Die Bundespolizei hat am Mittwoch auf der A8 einen italienischen Staatsangehörigen festgenommen. Er wird beschuldigt, gegen Bezahlung drei Pakistaner eingeschleust zu haben.

In der Grenzkontrollstelle auf der Autobahn München – Salzburg stoppten die Beamten einen in Italien zugelassenen Wagen. Im Gegensatz zum italienischen Fahrzeugführer konnten sich die Mitfahrer nicht ordnungsgemäß ausweisen. 

Wie sich herausstellte, waren die drei pakistanischen Staatsangehörigen im Alter von 21 bis 28 Jahren in Italien in einem Flüchtlingslager untergebracht. Dieses hätten sie eigenen Angaben zufolge jedoch auf behördliche Anordnung hin verlassen müssen. Deshalb suchten sie nach einer Möglichkeit, nach Deutschland zu gelangen, um dort Asyl beantragen zu können. Die Bundespolizisten leiteten sie im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weiter.

Ihr Fahrer, ein arbeitsloser 54-Jähriger, erklärte, dass er sich mit der Beförderung etwas dazu verdienen wollte. Er wurde wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt und auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft genommen. Die Bundespolizei lieferte ihn am Donnerstagmorgen in Bad Reichenhall in die Justizvollzugsanstalt ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © © dpa

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