Schwarzbach: Serbe zurück nach Österreich geschickt

Mann mit gefälschtem Führerschein und ohne Versicherungsschutz gestoppt

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen an der BAB 8 am Walserberg einen 41-jährigen Serben nach Österreich zurückgewiesen. Der Mann hatte einen falschen Führerschein dabei, war ohne Versicherungsschutz unterwegs und hatte sich bereits 79 Tage länger als erlaubt im Schengenraum aufgehalten.

Pressemitteilung im Wortlaut:


Bundespolizisten hielten am Sonntagvormittag an der Autobahnkontrollstelle am Walserberg (BAB 8) ein Fahrzeug mit rumänischer Zulassung an. Hinter dem Steuer saß ein 41-jähriger Serbe, der den Beamten seinen serbischen Reisepass und Führerschein vorzeigte. Die Grenzfahnder fragten ihn nach dem Grund seiner Reise nach Deutschland, woraufhin der Mann ihnen einen unbefristeten Arbeitsvertrag einer deutschen Firma aushändigte.

Den zur Arbeitsaufnahme erforderlichen Aufenthaltstitel besaß der Serbe allerdings nicht. Zudem hatte er sich im vergangenen halben Jahr bereits 79 Tage zu lange im Schengengebiet aufgehalten.


Serbische Staatsangehörige sind für touristische Reisen innerhalb der Schengen-Staaten von der Visumpflicht befreit, sofern sie sich hier nicht länger als 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen aufhalten.

Als die Beamten das rumänische Kennzeichen des angehaltenen VW Passat überprüften, erkannten sie, dass der Mann außerdem ohne Versicherungsschutz unterwegs war. Die Bundespolizisten legten den PKW daraufhin still und stellten diesen verkehrssicher ab. Schließlich entdeckten sie im Gepäck des Mannes ein verdächtiges Dokument, das mutmaßlich einen ungarischen Führerschein imitieren sollte.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 41-Jährigen wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen, Verstoßes gegen das Haftpflichtversicherungsgesetz für ausländische Kraftfahrzeuge, unerlaubten Aufenthaltes sowie versuchter unerlaubter Einreise an und schickte ihn noch am Abend nach Österreich zurück.

Pressemitteilung der Bundespolizei Freilassing

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