Eine Kontrolle und drei Anzeigen bei Ainring

Schleuser wandert am Feiertag direkt ins Gefängnis

Schwarzbach – Die Bundespolizei hat am Dienstag, 3. Oktober, einen mutmaßlichen Schleuser aus der Slowakei ins Traunsteiner Gefängnis eingeliefert.

Dem 22-Jährigen wird vorgeworfen, mit seinem Pkw einen nigerianischen und einen russischen Staatsangehörigen illegal über die Grenze gebracht zu haben. Dabei besitzt der junge Mann noch nicht einmal einen Führerschein.

Im Rahmen der Grenzkontrollen stoppten die Bundespolizisten auf der A8 nahe Schwarzbach einen Wagen mit drei Insassen. Der Fahrer händigte den Beamten seinen slowakischen Ausweis und eine ukrainische Fahrerlaubnis aus. Schnell gelang es, den Führerschein als Fälschung zu entlarven. Die Begleiter des Fahrzeugführers, ein Russe und ein Nigerianer, konnten keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland vorweisen.

Die beiden Mitfahrer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an das zuständige Ausländeramt beziehungsweise die Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Ihren Fahrer nahm die Bundespolizei wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Einschleusens von Ausländern fest. Auf richterliche Anordnung hin musste er in Traunstein die Untersuchungshaft antreten.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiin spektion Rosenheim

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