Grenzkontrollen auf der A8

Bundespolizei schickt Armenier zurück nach Österreich

+

Schwarzbach - Die Bundespolizei hat am Donnerstag, den 12. März an der A8 bei Schwarzbach den unerlaubten Grenzübertritt eines 33-Jährigen vereitelt. Er hatte versucht, mit gefälschten Ausweispapieren nach Deutschland einzureisen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Bundespolizisten kontrollierten am Donnerstagmorgen an der Grenzkontrollstelle auf der A8 am Walserberg einen vermeintlichen Rumänen in einem Fernreisebus. Er zeigte den Beamten einen rumänischen Reisepass und eine rumänische Identitätskarte. Als die Fahnder die Dokumente genauer betrachteten, erkannten sie, dass beide gefälscht waren. Die Bundespolizisten belehrten den Mann und fragten erneut nach seinen Personalien. Der 33-Jährige gab daraufhin zu, dass die Dokumente gefälscht wären und nannte seine echten Daten – er war Armenier. Die Beamten fanden zudem einen gefälschten rumänischen Führerschein bei dem Mann. Der 33-Jährige hätte sich nach eigenen Angaben bereits seit dem Jahr 2016 unerlaubt in anderen Schengenstaaten aufgehalten.

Die Bundespolizei Freilassing ermittelt nun wegen Urkundenfälschung, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise sowie versuchter unerlaubter Einreise. Nachdem der Armenier eine Sicherheitsleistung in Höhe von 550 Euro bezahlt hatte, wiesen die Beamten ihn nach Österreich zurück.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

Kommentare