Am 17. August am Walserberg bei Freilassing

Angebliche Arbeitskräfte an Grenze gefasst- Gefängnis

Schwarzbach / Freilassing – Die Bundespolizei hat am Montag, 17. August, an der Grenzkontrollstelle am Walserberg (BAB 8) die Einschleusung von sechs vorgeblichen Arbeitskräften vereitelt und ihren mutmaßlichen Schleuser in ein Gefängnis eingeliefert. Die Ukrainerinnen und Ukrainer hatten allesamt gefälschte Arbeitspapiere dabei.

Die Meldung im Wortlaut:


Bundespolizisten kontrollierten am späten Montagabend an der Grenzkontrollstelle an der BAB 8 am Walserberg einen Kleinbus mit ukrainischer Zulassung. Der 26-jährige Fahrzeuglenker und seine sechs Mitreisenden zeigten den Beamten ihre ukrainischen Reisepässe und behaupteten, bei einer Landwirtschaftsfirma angestellt zu sein.

Außerdem legten sie Hotelbuchungen sowie Einladungsschreiben ihres angeblichen Arbeitgebers vor. Als die Grenzfahnder die Dokumente überprüften, erkannten sie, dass diese gefälscht waren. Auch die Hotelreservierungen waren längst wieder storniert worden.
Die Bundespolizisten nahmen die angeblichen Arbeitskräfte vorläufig fest und führten den 26-jährigen Fahrer auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wegen Schleusungsverdacht am nächsten Tag dem Haftrichter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.


Die Bundespolizei Freilassing zeigte die sechs Ukrainerinnen und Ukrainer wegen Urkundenfälschung sowie versuchter unerlaubter Einreise an und schickte sie nach Österreich zurück. Gegen den 26-Jährigen wird zudem wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Er wartet nun in einer Justizvollzugsanstalt auf seine Gerichtsverhandlung.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing.

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