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Fahrer in Untersuchungshaft

Bundespolizei beendet Schleusung auf A8

Bundespolizei
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Die Bundespolizei hat am Samstag (15. Januar) am Grenzübergang am Walserberg eine mutmaßliche Schleusung unterbunden. Ein 25-jähriger Inder hatte versucht, sieben seiner Landsleute unerlaubt nach Deutschland zu bringen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Schwarzbach/Berchtesgadener Land - Unterstützungskräfte der Bundesbereitschaftspolizei stoppten am Samstagabend einen SUV mit portugiesischer Zulassung. Der Fahrer wies sich mit einem indischen Reisepass sowie mit einem portugiesischen Aufenthaltstitel aus. Bei der Nachschau im Fahrzeug entdeckten die Fahnder auf den sechs vorhandenen Sitzplätzen sieben weitere Personen. Ein ordnungsgemäßes Angurten war somit nicht für alle Personen möglich.

Die Mitfahrer gaben an, indische Staatsangehörige zu sein, ausweisen konnte sich jedoch keiner von ihnen. Wegen des Verdachts einer Schleusung wurden alle acht Personen vorläufig festgenommen. Aufgrund des auffälligen Verhaltens des Fahrers führten die Beamten einen Drogenschnelltest durch, der positiv auf Amphetamin und Marihuana verlief. Zudem wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Bei der Durchsuchung der Personen entdeckten die Fahnder drei österreichische Asylkarten, die nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigen. Die Beamten zeigten die Geschleusten wegen der versuchten unerlaubten Einreise an und übergaben sie anschließend an die österreichischen Behörden.

Gegen den indischen Fahrer ermittelt die Bundespolizeiinspektion Freilassing wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdeten Umständen sowie Führens eines Fahrzeugs unter Einfluss berauschender Mittel. Die Polizisten lieferten den 25-Jährigen nach einer richterlichen Vorführung zur Untersuchungshaft in eine Haftanstalt ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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