Bundespolizei auf A8 im Einsatz

Italiener wollte "Algerier" nach Deutschland schleusen

Schwarzbach - Die Bundespolizei hat Dienstagnacht (7. Februar) in der Grenzkontrollstelle auf der Autobahn Salzburg - München einen Italiener festgenommen. Der Mann wird beschuldigt, zwei Ausländer eingeschleust zu haben. Die Geschleusten wurden nach Österreich zurückgewiesen.

Bundespolizisten stoppten auf der A8 nahe Schwarzbach einen Wagen mit österreichischer Zulassung. Am Steuer saß ein italienischer Staatsangehöriger. Im Gegensatz zu ihm hatten seine zwei Mitfahrer keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland dabei. Sie führten lediglich österreichische Asylkarten mit. 

Marokkaner als Algerier getarnt

Dementsprechend befinden sich beide bereits in Österreich im Asylverfahren und sind dort als Algerier registriert. Bei der Befragung durch die Bundespolizei gab einer der Nordafrikaner hingegen an, tatsächlich aus Marokko zu stammen. 

Interesse an Schutz oder Asyl bekundete keiner von ihnen. Sie wurden daher nach Österreich zurückgewiesen. Ihr Fahrer erklärte, dass er den Migrantenlediglich helfen wollte und sie deshalb auch nach Deutschland mitgenommen hätte. Der Italiener wurde angezeigt. Er wird sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern zu verantworten haben.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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