Schüsse und Schreie im Wald

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Piding - Einen großen Polizeieinsatz, bei dem auch mehrere Diensthunde und ein Polizeihubschrauber im Einsatz waren, verursachten am Samstagabend gegen 21 Uhr junge Leute mit einer Mitteilung an die Polizei.

Die jungen Leute waren in Piding beim abendlichen Zusammensein und hörten vom Waldrand am Pidinger Berg plötzlich Hilferufe. Unmittelbar darauf folgten mehrere Schüsse. Die Stimmen waren die einer Frau und eines Kindes – so informierten sie die Polizisten, die daraufhin von der Möglichkeit eines Gewaltverbrechens ausgehen mussten und das betroffene Waldgelände am Pidinger Berg umstellten und schließlich absuchten.

An der Suche beteiligte sich auch ein Hubschrauber, der abendlichen Lärm für die Anwohner verursacht haben dürfte. Nachdem man feststellen konnte, dass keine Personen in dem Waldgelände waren, wurde der Einsatz wieder abgebrochen. Die Ermittlungen hatten ergeben, dass zeitgleich im nahen Österreich ein nicht gemeldetes Feuerwerk abgebrannt worden war, dass möglicherweise die lauten schussähnlichen Knallgeräusche nach Piding hat dringen lassen. Mehrere Anwohner hatten die Knallgeräusche ebenfalls gehört.

Ob die wahrgenommenen Schreie tatsächlich von Menschen oder vielleicht doch von kämpfenden Tieren stammten, konnte nicht mehr einwandfrei belegt werden.

Für ein Gewaltverbrechen hatte es keine neuen Hinweise gegeben.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © dpa

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