Der Absturz nach der Notlandung

Schneizlreuth - Seinen Beinahe-Absturz hatte ein Gleitschirmpilot noch unbeschadet überstanden. Der eigentliche Unfall folgte für ihn erst nach der unsanften Landung:

Am Montag, 18. Juni, gegen Mittag startete eine kleine Gruppe Gleitschirmflieger für Filmaufnahmen von der Zwieselalm aus und wollte bei Lofer landen. Am Ristfeuchthorn klappte der Gleitschirm eines 49-Jährigen auf einer Seite ein und er verlor rapide an Höhe. Er zog den Notschirm und landete in den Bäumen am Ristfeuchthorn. Dabei wurde er offensichtlich nicht verletzt. Er meldete sich bei seinen Mitfliegern über Funk und sagte zu ihnen, dass er zu Fuß absteigen wird.

Offensichtlich stürzte er beim Abstieg und verletzte sich dabei so schwer, dass die Bergwacht alarmiert werden musste. Der 49jährige wurde mit dem Hubschrauber mit Bergetau geborgen und in das Krankenhaus Bad Reichenhall gebracht. Am Einsatz war eine Gruppe der Bergwacht (6 Personen) aus Bad Reichenhall beteiligt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © dpa

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