Schleusung vereitelt

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Ainring - Beamte konnten am Montag eine Schleusung vereiteln: Ein 20-jähriger Kosovare zahlte einem Serben viel Geld für die Fahrt nach Deutschland.

Beamten der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein fiel auf der Bundesstraße 304 im Gemeindegebiet von Ainring ein Fahrzeug mit slowakischer Zulassung auf. Bei der anschließenden Kontrolle wiesen sich die beiden Männer je mit einem serbischen und einem finnischen Reisepass aus. Da beim Reisepass aus Finnland Zweifel an der Echtheit bestanden, wurde der angebliche Finne von den Beamten durchsucht. In der Hosentasche konnte schließlich ein kosovarischer Reisepass aufgefunden werden. Der Fahrer, ein 47-jähriger Serbe mit Wohnsitz in der Schweiz, gab an, den 20-jährigen Kosovaren in Freilassing „zufällig“ als Tramper mitgenommen zu haben. Da der Verdacht des Einschleusens von Ausländern bestand, wurden beide Männer vorläufig festgenommen.

Auf der Dienststelle wurde bei genauerer Prüfung schließlich festgestellt, dass der finnische Reisepass total gefälscht war. Der junge Mann gab in seiner Vernehmung u.a. an, für mehrere tausend Euro vom Kosovo nach Österreich geschleust worden zu sein und dem Serben für die Fahrt Geld überlassen zu haben. In der Zusammenarbeit mit den „Schleierfahndern“ aus Piding wurde die Schleusung der Kriminalpolizei übergeben. Beide Männer wurden dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser