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Bundespolizei Freilassing muss sich kuriose Ausrede anhören

Schleuser „möchte Angebetete in Österreich besuchen“, aber nimmt stattdessen drei Migranten mit

Die Bundespolizei hat am Dienstag (14. September) bei Grenzkontrollen auf der A8 am Walserberg die Einschleusung von drei Irakern vereitelt und ihren mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Mit dem Tatvorwurf konfrontiert, hatte der Syrer eine ungewöhnliche Erklärung parat.

Pressemitteilung im Wortlaut

Schwarzbach - Beamte der Bundesbereitschaftspolizei hielten am Dienstnachmittag an der Grenzkontrollstelle auf der A8 am Walserberg einen Pkw mit deutscher Zulassung an. Der Fahrzeuglenker, ein 27-jähriger Syrer, wies sich mit einem deutschen Reisepass für Flüchtlinge aus. Seine drei Mitfahrer hatten lediglich österreichische Asylkarten dabei, die nicht zum Grenzübertritt berechtigen. Die Bundespolizisten nahmen die Männer wegen Schleusungsverdachts vorläufig fest.

Der 27-jährige mutmaßliche Schleuser erklärte während seiner Vernehmung, dass er die drei Iraker nur zufällig in Österreich getroffen habe. Er wäre eigentlich für ein Treffen mit einer Internetbekanntschaft nach Wien gefahren. Die Angebetete hätte ihn jedoch versetzt. Der Mann hätte sich daraufhin spontan mit den drei Geschleusten verabredet. Auf deren Wunsch habe der 27-Jährige die Iraker anschließend kostenlos nach München bringen wollen.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte die 18, 24 und 31 Jahre alten Iraker wegen versuchter unerlaubter Einreise an und schickte sie nach Österreich zurück. Gegen den 27-jährigen Syrer wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Er durfte seine Fahrt nach der polizeilichen Vernehmung fortsetzen.

Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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