Schleierfahnder schnappen illegal Eingewanderte

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Piding /Holzkirchen - Die Schleierfahnder der Bundespolizei konnten in den letzten Tagen zehn Serben, Kosovaren und Albaner festnehmen. Alle waren illegal eingewandert.

In den vergangenen Tagen hatte die Bundespolizei mehrfach mit illegal eingereisten Personen vom Balkan zu tun. Sie stammten aus Serbien, Albanien und dem Kosovo. Erst am Dienstag haben die Fahnder auf der A8 einen Serben festgenommen, der sich mit einem fremden Ausweis durch die Kontrolle mogeln wollte.Nahe der Anschlussstelle Piding überprüften die Zivilfahnder der Bundespolizei am Dienstagmorgen einen serbischen Staatsangehörigen. Die Beamten erkannten, dass er sich mit den Papieren einer anderen Peson ausgewiesen hatte. Der 34-Jährige wurde wegen Ausweismissbrauchs angezeigt. Als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren musste er 1.000 Euro zu hinterlegen.

An der Rastanlage Holzkirchen kontrollierten die Schleierfahnder einen Kosovaren, der in einem Auto mit deutscher Zulassung offenbar über seine Herkunft hinwegtäuschen wollte. Er behauptete, seine Dokumente lediglich nicht dabei zu haben. Eine Durchsuchung des Wagens brachte einen kosovarischen Reisepass ans Licht, der im Verbandskasten versteckt war. Ein Visum hatte der Mann nicht.

An derselben Autobahntankstelle nahmen die Bundespolizisten eine Serbin fest, die laut Polizeicomputer vor sechs Jahren aus Deutschland abgeschoben worden war. Mit ihrer Fahrt nach Deutschland verstieß die 60-Jährige gegen ein Einreiseverbot.

Im Gewahrsam der Bundespolizei befanden sich seit dem Wochenende vier Serben, vier Kosovaren und zwei Albaner. Die unerlaubt Eingereisten von der Balkanhalbinsel mussten das Land jeweils mit einer Strafanzeige im Reisegepäck wieder verlassen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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