Schlecht gesichert: Kletterer stürzt zu Boden

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Reit im Winkl - Unfall am Hausbachfall-Klettersteig in Reit im Winkl: Ein 51-jähriger Urlauber hatte sich beim Klettern unzureichend gesichert und ist zu Boden gestürzt

Ein 51-jähriger Urlauber beging mit seiner Ehefrau den Klettersteig. Nach einer Querung kam der Mann aus ungeklärter Ursache zu Sturz und rutschte mit den im Stahlseil eingehängten Karabinern aus geringer Höhe in den letzten Befestigungsanker. Dabei löste sich das Klettersteigset vom Sitzgurt und der Mann stürzte zuerst rund drei Meter auf einen Grasboden und im weiteren Verlauf 20 Meter über eine Felsplatte in das Bachbatt des Hausbachfalls, wobei er sich multiple Frakturen zuzog.

Die Bergung des Verunfallten wurde durch die Bergwacht Reit im Winkl und Rettungshubschrauber mit Bergetau durchgeführt. Bei der Unfallaufnahme durch einen Polizeibergführer der Polizeiinspektion Grassau wurde festgestellt, dass der Verunfallte sein Klettersteigset unsachgemäß mit den Sitzgurt verbunden hatte und zum Unfallzeitpunkt keinerlei Sicherung bestand.

Bei dem verwendeten älteren Klettersteig-Set mit Seilbremse (Lochplatte) wurde lediglich der Aufbewahrungs-Karabiner des Bremsseiles , der keinerlei Festigkeiten

aufwies, in den Anseilpunktes des Gurtes eingehängt. Die vorgesehene Anseilschlaufe wurde nicht mit den Gurt verbunden.

Es wird nochmals auf die unbedingte Überprüfung des Ausrüstung und Anseilung („Partnercheck“) vor den Einstieg in Kletterrouten oder Klettersteige hingewiesen!

Pressemeldung Polizeiinspektion Grassau

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © DPA

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