Verkehrssicherheitsschwerpunkte in Salzburg

Teilweise über doppelt so schnell wie erlaubt - Polizei Salzburg erwischt zahlreiche Raser

Salzburg - Am Freitag, den 6. und am Samstag, den 7. November, führte die Landespolizeidirektion Salzburg in Salzburg Verkehrsüberwachungen durch. Dabei wurden einige starke Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Bei Verkehrsüberwachungen der Landesverkehrsabteilung stellten die Polizisten am 6. November 2020, auf der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung München auf Höhe der Auffahrt Messezentrum, einen 21-jährigen Salzburger mit seinem Fahrzeug und ein weiteres Fahrzeug fest, welche bei derzeit dort erlaubten 60 km/h mit einer Höchstgeschwindigkeit von 134 km/h fuhren.

Im Bereich des Lieferinger-Tunnels mussten die beiden Lenker aufgrund des starken Verkehrsaufkommens ihre Geschwindigkeit drosseln. Nach dem Verlassen des Tunnels beschleunigten die beiden Lenker, trotz der dort erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, ihre Fahrzeuge auf 152 km/h. Der 21-Jährige wurde von der Zivilstreife kurze Zeit später bei der Autobahnausfahrt Flughafen angehalten werden. Der zweite Lenker konnte nicht mehr angehalten werden. Beide werden bei der zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht und müssen mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen.


Am Nachmittag des 7. November 2020 kontrollierte die Polizei in Hallein einen Mopedlenker, welcher das Kennzeichen an seinem Fahrzeug nicht ordnungsgemäß angebracht hatte. Die Kennzeichentafel war nahezu waagerecht angebracht und fast gänzlich von der hinteren Verkleidung des Mopeds verdeckt. Durch diesen Umstand wurde ein Ablesen der Kennzeichentafel für andere Verkehrsteilnehmer unmöglich. Zudem war die Rückleuchte völlig verdeckt und am Moped eine nicht zum Verkehr zugelassene Auspuffanlage verbaut.

Das Moped wurde anschließend einer eingehenden Überprüfung der möglichen Fahrgeschwindigkeit auf dem Rollenprüfstand unterzogen. Dabei stellten die Polizisten fest, dass eine Geschwindigkeit von 96 km/h zu erreichen war. Aufgrund der festgestellten Höchstgeschwindigkeit und der anderen Mängel nahmen die Polizisten die Kennzeichentafel und den Zulassungsschein, an Ort und Stelle ab. In Summe wurden neun Übertretungen bei der zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht.

Ebenso am Nachmittag des 7. November stellten Polizisten der Landesverkehrsabteilung auf der Tauernautobahn, in Fahrtrichtung Salzburg, einen 18-jährigen Fahrzeuglenker fest, der in einem Baustellenbereich Höhe Pfarrwerfen, bei erlaubten 60 km/h mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h fuhr. In weiterer Folge fuhr dieser Lenker durch den Helbersbergtunnel bei erlaubten 100 km/h mit 136 km/h. Der 18-Jährige wird an die zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht und muss mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen.

Pressemitteilung LPD Salzburg

Rubriklistenbild: © Carsten Rehder/dpa

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