Freilassinger Bundespolizei kontrolliert am Bahnhof Salzburg

Mehrere unerlaubte Einreisen verhindert

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Symbolbild

Salzburg – Am Montag, den 8. Juli, haben Bundespolizisten bei den Grenzkontrollen am Bahnhof Salzburg neun Personen am Versuch gehindert, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen. Den aus Irak, Kosovo, Gambia, Türkei und Taiwan stammenden Personen verweigerten die Beamten die Einreise.

Die Pressemeldung im Wortlaut: 

Zu Wochenbeginn hat die Freilassinger Bundespolizei am Bahnhof Salzburg bei den vorgelagerten Grenzkontrollen einen erfolgreichen Fahndungstag erwischt. In diversen grenzüberschreitenden Zügen stellten die Beamten insgesamt neun Personen ohne die erforderlichen Einreisepapiere fest. 

Darunter befand sich auch eine fünfköpfige kosovarische Familie. Die Eltern im Alter von 33 und 31 Jahren zeigten bei der Kontrolle jeweils eine nationale Identitätskarte vor, welche jedoch für eine Einreise nach Deutschland nicht berechtigt. Für ihre drei Kinder hatten sie lediglich Geburtsurkunden dabei.

Etwas genauer mussten die Bundespolizisten bei einem 22-jährigen Taiwanesen hinsehen. Der Mann überschritt die zulässige Aufenthaltsdauer im Schengengebiet um 26 Tage. Da auch er Deutschland zum Ziel seiner Reise erklärte, jedoch keine weiteren Einreisedokumente vorzeigen konnte, bestand auch hier der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise.

Im weiteren Verlauf des Tages hinderten die Beamten noch einen 28-jährigen Iraker, einen 49 Jahre alten Türken und einem jungen Mann aus Gambia an der unerlaubten Einreise nach Deutschland. Auch diese Männer waren nicht im Besitz der erforderlichen Dokumente.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte – mit Ausnahme der drei kosovarischen Kinder – die Personen an und verweigerte ihnen die Einreise. Im Anschluss daran wurden die Migranten in Salzburg an die österreichischen Behörden übergeben.

Pressemeldung der Bundespolizei Freilassing

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