Schmerzhafter Bauchschuss bei Ruhpolding

Wilderei! Rotwild in der Schonzeit erlegt

Ruhpolding - Zwischen Sonntag und Montag wurde ein erlegtes Rotwild nahe der Röthelwand entdeckt. Das Tier wurde mit einem schmerzhaften Bauchschuss erlegt und das in der momentan herrschenden Schonzeit. Die Polizei geht von zwei Wilderern aus. 

Von Sonntag auf Montag wurde im Bereich der Röthelwand an einer Salzlecke ein Rotwild erlegt. Am Mittwoch wurden die Spuren entdeckt. Am Anschuss wurden Reste vom Pansen als Folge eines Bauchschusses (sog. Weichschuss) entdeckt, der ein schmerzhaftes und langsames Verenden des Wildes zur Folge hat. 

Das Tier wurde möglicherweise mit weiteren Schüssen bedacht und wurde schließlich etwa 400 m weiter hinunter ins Eschlmoos gezogen. Den Spuren nach dürfte es sich um zwei Wilderer gehandelt haben. Ob das Fahrzeug dann übers Eschelmoos Richtung Bergen oder Ruhpolding weggefahren ist, konnte nicht mehr sicher festgestellt werden. 

Beim Rotwild besteht für Hirsche, weibliche Alttiere und Kälber derzeit Schonzeit, was den Fall zur schweren Wilderei werden läßt. 

Das Forstamt Ruhpolding und die Polizeiinspektion Traunstein (Tel.: 0861/9873-0) bitten um Hinweise. Wer hat entsprechend verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Wo wurde seit Montag Hirschfleisch unbekannter Herkunft angeboten?

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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