Bevor Schlimmes passiert - Fahrerin gestoppt

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Bad Reichenhall - Eine Frau aus Wien (54) hatte am Samstag große Mühe sich an den Verkehr auf der B21 anzupassen. Der Grund war eine Verletzung aus ihrem Urlaub.

Am Samstagmittag fiel einer Polizeistreife von Bad Reichenhall eine unsicher fahrende Fahrerin aus Wien auf der Bundesstraße 21, zwischen Schneizlreuth und Bad Reichenhall, auf.

Die Dame hatte erhebliche Probleme in den fließenden Verkehr einzufahren und behinderte dabei andere Fahrer. Außerdem fuhr die 54-Jährige bei guten Straßen- und Sichtverhältnissen mit lediglich 50 bis 60 km/h, obwohl dort 100 Stundenkilometer erlaubt sind. Insgesamt wirkte sie sehr unsicher, auch weil sie am äußersten rechten Straßenrand fuhr. Nachdem sich dann auch noch eine längere Fahrzeugschlange hinter ihr gebildet hatte, wurde die Dame kurz vor Bad Reichenhall angehalten und kontrolliert.

Im anschließenden Gespräch stellte sich heraus, dass die Wienerin Schwindelgefühl und Unwohlsein hatte. Sie befand sich nämlich gerade auf dem Nachhauseweg von ihrem Skiurlaub, in dem sie bei einem Unfall eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, deren Auswirkungen sie noch immer spürte. Nach einem eindringlichem Gespräch mit der Dame, in der ihr die Gefahren für sie selbst und für alle unbeteiligten Verkehrsteilnehmer erläutert wurden, sah sie das Risko ein. So legte sie die noch vor ihr liegenden rund 350 Kilometern mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück.

Am Ende war die Dame dann doch froh, dass die Polizei ihr die Weiterfahrt untersagt hatte. Die Beamten merkten, dass sie ihre Konzentrationsfähigkeit schon völlig überstrapaziert hatte.

Pressemitteilung Polizeiinspektion

Rubriklistenbild: © pa

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