Bei Grenzkontrollen an der A8 am Walserberg

Bundespolizei stoppt angebliche Spargelstecher

Bad Reichenhall – Die Bundespolizei hat am Samstag (23. Mai) bei Grenzkontrollen an der A8 bei Schwarzbach vier vorgebliche Erntehelfer nach Österreich zurückgewiesen. Die Rumäninnen und Rumänen hatten versucht, die aktuellen Einreisebeschränkungen mit gefälschten Arbeitsverträgen zu umgehen.

Die Meldung im Wortlaut:


Bundespolizisten kontrollierten am Samstagvormittag an der Grenzkontrollstelle am Walserberg (BAB 8) je zwei junge Rumäninnen und Rumänen in einem SUV mit rumänischer Zulassung. Die Reisenden behaupteten, bei einer britischen Firma als Erntehelfer angestellt zu sein und zeigten den Beamten ihre Arbeitsverträge. Als die Grenzfahnder die Verträge überprüften, erkannten sie einige Ungereimtheiten und kontaktierten daraufhin den angeblichen Arbeitgeber in Großbritannien. 

Die britische Landwirtschaftsfirma existierte zwar tatsächlich, wollte jedoch nie ein Beschäftigungsverhältnis mit den vorgeblich arbeitswilligen Rumäninnen und Rumänen geschlossen haben – die Arbeitsverträge waren gefälscht. Die Bundespolizei Freilassing zeigte die vier Personen wegen Urkundenfälschung an und schickte sie am Samstagabend nach Österreich zurück. Was die Südosteuropäer tatsächlich in Deutschland vorhatten und ob sie die Verträge wissentlich missbräuchlich verwenden wollten, prüfen nun die Ermittler der Bundespolizei.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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