Zeugen beobachteten Parkrempler in Reichenhall

Trieb schlechtes Gewissen den flüchtigen Unfallverursacher zur Polizei?

Bad Reichenhall - Nach einem Parkrempler haute ein ein 74-jähriger Teisendorfer zunächst ab. Doch nach rund 30 Minuten plagte ihn das schlechte Gewissen.

Glück im Unglück hatte ein 48-jähriger Mann aus Freilassing. Er hatte am Montag Morgen seinen schwarzen Opel Insignia mit BGL-Kennzeichen auf dem öffentlichen Parkplatz am alten Kurhaus abgestellt. Ein 74-jähriger Mann aus Teisendorf parkte seinen silberfarbenen Opel Corsa mit BGL-Kennzeichen gegen 9.20 Uhr im großen Bogen rückwärts aus. Hierbei rammte er das rechte hintere Stoßstangeeck des Opel Insignia so stark, dass dieser zum Wackeln anfing. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Rentner mit seinem Pkw davon.

Zum Glück des Insignia-Halters befanden sich zwei aufmerksame Zeugen auf dem Parkplatz, welche das Unfallgeschehen verfolgen konnten. Sie informierten den kurz darauf eintreffenden Geschädigten und begleiteten diesen auf die Wache. Das schlechte Gewissen veranlasste auch den Rentner dazu, circa 30 Minuten später auf die Dienststelle zu kommen. Er hatte in der Tiefgarage einen Lebensmittelmarktes bemerkt, dass seine hintere Stoßstange doch etwas stärker zerkratzt war.

Gegen ihn wurde nun ein Verfahren des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 2.000 Euro.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © dpa

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