3.200 Euro zahlen oder ins Gefängnis gehen

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Bad Reichenhall – Ein Slovake, den die Polizei am Mittwoch auf der A8 gestoppt hat, hatte die Wahl: entweder er zahlt 3200 Euro oder er geht ins Gefängnis.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch, 13. Februar einen Slowaken auf der A8 verhaftet. Lediglich durch die Zahlung von 3.200 Euro an die Justizkasse wäre ihm ein längerer Gefängnisaufenthalt erspart geblieben. Auf Höhe der Anschlussstelle Bad Reichenhall unterzogen Freilassinger Bundespolizisten den Fahrer eines Fahrzeugs mit slowakischer Zulassung einer Kontrolle. Die Papiere waren in Ordnung, doch der 53-Jährige durfte seine Fahrt in Richtung München nicht wieder aufnehmen. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Fahnder mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass er von der Münchner Staatsanwaltschaft mit einem Haftbefehl gesucht wurde.

Vor etwa einem Jahr hatte ihn das Amtsgericht in Wolfratshausen wegen Straßenverkehrsgefährdung zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.200 Euro verurteilt. Der slowakische Staatsangehörige konnte die geforderte Summe allerdings nicht zahlen. Daher musste er ersatzweise mit einem 80-tägigen Aufenthalt hinter „schwedischen Gardinen“ vorliebnehmen. Die Beamten lieferten den verurteilten Straßenverkehrsgefährder in die Justizvollzugsanstalt in Bad Reichenhall ein.

Pressemitteilung Bundespolizei

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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