Tickende Zeitbombe auf der B21 gestoppt

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Bad Reichenhall - Einem Lkw-Fahrer schien der Zustand seines Fahrzeugs und Anhängers ziemlich egal zu sein. Der Polizei aber nicht: Sie stoppte den gefährlichen Sattelschlepper.

Am Donnerstag wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Bad Reichenhall, an der B21, eine gemeinsame Kontrolle vom Polizeifortbildungsinstitut Ainring und Beamten der Schwerverkehrsgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein durchgeführt.

Gleich beim ersten angehaltene Lkw-Gespann wurden erhebliche Mängel festgestellt. Der Fahrer konnte für das Gespann keine erforderliche Fahrerlaubnis vorweisen. Die Auflaufbremse des mitgeführten Anhängers war ohne Funktion, weil die Bremsbeläge bis auf die Bremsträger abgenutzt waren, und damit der Bremshebelweg nicht mehr ausreichte. Die Kugelkopfkupplung des Anhängers war über das Verschleißmaß aufs erheblichste abgenutzt, das Abreißbremsseil war abgerissen, ein Reifen ohne Druck und hatte schon Hitzeschäden.

Dem noch nicht genug, war das zulässige Gesamtgewicht des Lkw um satte 40 Prozent überschritten und die zweite Achse des Lkw um 30  Prozent. Dass der selbständige Umzugsunternehmer aus dem Raum Salzburg auch noch ohne eine Fahrerkarte in sein Kontrollgerät einzulegen mit dem Gespann fuhr, war dann eher zweitrangig.

Bei weiteren überprüften Fahrzeugen wurden zudem noch beschädigte, abgefahrene Reifen und eine mangelhafte Ladungssicherung festgestellt.

Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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