Zwei Verstöße: Rumäne braucht viel "Sitzfleisch"

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Anger/Bad Reichenhall - Als die Polizei einen rumänischen Bus aus dem Verkehr zog, verhaftete sie einen Mann, der nun lange ins Gefängnis muss. Für dieses Urteil gab es mehr als einen Grund.

Die Bundespolizei hat am Sonntag auf der A8 einen gesuchten rumänischen Dieb festgenommen. Der Mann muss 300 Tage ins Gefängnis.

Da ihm vor einigen Jahren die Freizügigkeit aberkannt worden war, wird er sich auch noch wegen illegaler Einreise zu verantworten haben. An der Anschlussstelle Anger zogen Freilassinger Bundespolizisten einen Reisebus aus Rumänien aus dem Verkehr. Die Papiere der Fahrgäste waren in Ordnung.

Bei einem Insassen schlug allerdings der Fahndungscomputer Alarm und das gleich aus zwei Gründen: Zum einen war dem 38-Jährigen wegen früherer Vergehen bereits 2009 von deutschen Behörden das Freizügigkeitsrecht aberkannt worden. Er hätte demnach eine Genehmigung für den Aufenthalt in Deutschland benötigt. Da er diese jedoch nicht hatte, beschuldigten ihn die Beamten der unerlaubten Einreise.
Zum andern lag gegen den rumänischen Staatsangehörigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz vor. Er war wegen Diebstahls zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Diese muss er nun in der Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall „absitzen“. Hierfür wird er einiges an „Sitzfleisch“ brauchen, denn ihm stehen nicht weniger als 300 Tage Freiheitsentzug bevor.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Polizeiinspektion Rosenheim

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