Schneeglätte führt zu mehreren Unfällen

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Bad Reichenhall - Die Schneeglätte führte am Montag zu sieben Unfällen. Der folgenschwerste hat sich auf der B21 ereignet, wo ein Sattelzug von der Straße abgekommen ist.

Sieben Verkehrsunfälle wurden der Polizei am Montag in der ersten Tageshälfte gemeldet, die zum Teil zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führten. Um 4.20 Uhr kam eine 32-jährige Salzburgerin bei schneeglatter Straße nach rechts von der Straße ab und prallte gegen eine Schutzplanke. Der Pkw wurde erheblich beschädigt und musste vom Bodenberg/B21 in Schneizlreuth abgeschleppt werden.

Um 6.15 Uhr passierte der folgenschwerste Zwischenfall auf der B21 bei Bad Reichenhall. Ein 48-jähriger Sattelzugfahrer aus Rosenheim kam bei den winterlichen Straßenverhältnisse auf Höhe des Landratsamtes nach rechts von der Straße ab und blieb, die Reifen im Erdreich eingegraben, schließlich hängen. Die Fahrbahn war nur noch einspurig befahrbar und der Verkehr wurde teilweise über die Münchner Allee umgeleitet. Es kam zu erheblichen Rückstauungen in beiden Richtungen. Ein Abschleppdienst für Schwerverkehrfahrzeuge war erforderlich und musste aus Traunstein anfahren. Aufgrund der Straßenverhältnisse und der Stauungen dauerte die Bergung und die Freigabe der Straße bis ca. 9 Uhr. Der Lkw wurde beschädigt, konnte aber die Fahrt bis zur nächsten Werkstatt dann selbständig fortsetzen. Die Schadenshöhe liegt bei ca. 5000 Euro.

Um 7 Uhr war eine 18-jährige Inzellerin bei Weissbach/Alpenstraße zu schnell unterwegs und rutschte auf der winterglatten Fahrbahn mit ihrem Pkw gegen die dortige Steinmauer. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Der Schaden liegt bei ca. 2500 Euro.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

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